Technique #24: Einfärben von Prägeschablonen Jul11

Technique #24: Einfärben von Prägeschablonen

Diese Technique ist ein Klassiker und sehr variabel. Damit werden eure Prägeschablonen nochmal vielseitiger, als ohnehin schon! Ihr braucht: eine Prägeschablone (hier Butterfly Kisses) Distress Ink Stempelkissen (oder andere Stempelkissen auf Wasserbasis) Sprühflasche mit Wasser (z.B. Mini Mister) Prägemaschine (z.B. Big Shot) Prägeschablonen bestehen ja aus zwei Platten, die zusammengeklappt werden, eine positive und eine negative Seite des Motivs. Ich habe mich hier für die negative Seite entschieden, also die Seite, in der das eigentliche Motiv vertieft erscheint. Diese Seite nun mit den Distress Ink Stempelkissen einfärben. Dazu die Farbe direkt mit dem Stempelkissen auf den Prägefolder übertragen. Dabei nicht zu stark aufdrücken, damit die vertieften Bereiche nicht eingefärbt werden, lieber das Stempelkissen öfter auftupfen. Wer mehrfarbig arbeiten möchte: die Farben sollten etwas überlappen, daher immer mit der hellsten Farbe anfangen, damit sich die Stempelkissen nicht so sehr verfärben. Nun den Prägefolder mit etwas Wasser einsprühen, hier als Anhaltspunkt, wie dick die Tropfen sein sollten, damit die Wassermenge stimmt: Wenn doch etwas Farbe in die Motiv-Vertiefungen geraten ist, kann diese leicht mit einem Wattestäbchen entfernt werden: Wenn das erledigt ist, kommt der spannende Teil: das Papier wird auf die nicht eingefärbte Seite des Prägefolders eingelegt und dieser wird zugeklappt. Vorsichtig, dass nichts verrutscht! Mit den Fingern alles gut zusammendrücken und das Wasser-Farb-Gemisch noch etwas verteilen. Dann aufklappen und das Papier trocknen lassen. Mit einem Heißluftfön kann die Trocknung noch beschleunigt werden. Sobald das Papier trocken ist, wird es wieder in den Prägefolder gelegt, hierbei genau drauf achten, dass Farbabdruck und Prägemotiv übereinanderliegen… …und prägen! Das gibt dem Motiv nochmal den extra 3D-Effekt: Und hier natürlich wie immer noch die finale Karte: (Memory Box Open Studio Stanzschablone – Butterfly Ensemble, Karten-Kunst Stanzschablone – Große Texte Gutschein, Bouillondraht) Diese Technique ist unglaublich variabel, ihr könnt natürlich das Prägen auch einfach weglassen, oder nur das Motiv und nicht wie hier den Hintergrund einfärben… Challenge Und nun seid ihr dran! Da ja derzeit Ferien sind, habt ihr etwas mehr Zeit und zwar bis zum 29.8.2016, einen Beitrag hochzuladen und an der Challenge teilzunehmen. Unter allen Teilnehmern wird ein Gutschein über 10 € von Karten-Kunst verlost! Dazu ladet einfach ein Werk, das ihr mit dieser Technique erstellt habt, mit dem Hochladetool weiter unten auf der Seite in die Galerie hoch. Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk...

Gewinnerin Challenge #23 Jul02

Gewinnerin Challenge #23...

Wahnsinn, mit so einer Beitragsflut habe ich ja gar nicht gerechnet – und es waren alles so sagenhafte Karten, ich bin immer wieder überrascht, wie kreativ ihr die Techniques umsetzt! Nun aber zur Auslosung, hier nochmal alle auf einen Blick: 23 tolle Beiträge von 21 fleißigen Teilnehmer(inne)n, und gewonnen hat die Nummer… 4! Herzlichen Glückwunsch, Irene, Du hast den Gutschein gewonnen! Der kommt gleich per E-Mail. Die nächste Technique erwartet euch in wenigen Tagen – seid gespannt! Ich verrate nur soviel: kramt schon mal eure schönsten Embossingfolder wieder raus… Oder guckt noch mal schnell, was wir bei Karten-Kunst für wunderschöne Prägeschablonen im Angebot haben ;-) Liebe Grüße...

Technique #23: Hintergrund maskieren

Eine ganz große Kunst des Kartengestaltens ist die „One-Layer-Card“ – also eine Karte mit nur einer Schicht, nur Papier und Farbe, höchstens ein paar Akzente mit Glitter oder Steinchen sind erlaubt. Hier eine Technik, wie ihr eine solche Karte erstellen könnt. Ihr braucht: eine Stanzschablone und eine Stanzmaschine / alternativ ein fertig gestanztes Template Distress Ink-Stempelkissen in zwei oder drei zusammenpassenden Farben ein Ink Blending-Schwämmchenwerkzeug Papier und temporärer Kleber oder einfach Stempel-Maskierpapier schwarzes Stempelkissen Stempel nach Wahl Kartenrohling   Als erstes fertigt ihr aus einem dünnen Blatt Papier bzw. dem Maskierungspapier und einer geeigneten Stanze die Maske an. Dazu einfach aus der Mitte des Papiers das Motiv ausstanzen:   Dann mit temporärem Kleber versehen. Maskierpapier-Benutzer sparen sich natürlich diesen Schritt:   Die Maske mit der Aussparung mittig und gerade auf dem Kartenrohling platzieren. Es ist egal, ob die Maske schief ausgestanzt ist – Hauptsache, ihr klebt gerade… ;-)   Nun folgt das Einfärben des Hintergrundes. Immer mit dem hellsten Stempelkissen beginnen. Mit dem Blendingwerkzeug die Farbe aufnehmen und mit kreisenden Bewegungen in der Aussparung der Maske verteilen. Dabei aufpassen, dass das Aufsetzen des Blending Tools immer außerhalb der Aussparung passiert, damit keine harten Kanten innerhalb des Motivs auftreten:   Immer vom Rand in die Mitte arbeiten. Das ist wichtig, damit das Papier nicht nach oben knickt, weil dann Farbe unter die Maske geraten könnte:   Die Farbe gleichmäßig im ganzen Motiv verteilen:   Wer möchte kann nun noch mit der nächst dunkleren Farbe nacharbeiten, und nur einen Teil des Motiv einfärben, z.B. außen oder unten. Hier sieht man auch gut die harten Ansatzstellen des Blendingtools, ich sag es lieber nochmal, weil es so wichtig ist: anfangs immer außerhalb aufsetzen und die Farbe quasi in die Aussparung hineinschieben – so wird es schön gleichmäßig:   Und eventuell noch einmal mit der dunklen Akzentfarbe nacharbeiten:   Dann noch ein Motiv aufstempeln – bei diesen Sonnenuntergangsfarben eignet sich die Vogelreihen-Silhouette aus dem Set Penny Black Clear Stamps – Happy Notes perfekt:   Nun wird es spannend: die Maske abziehen – et voilá:   Jetzt nur noch einen Spruch darunter stempeln und schon ist die Karte fertig!   Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk...

Technique #22: Malen mit Alcohol Inks Apr01

Technique #22: Malen mit Alcohol Inks

Die Karten mit den kleinen Gemälden habt ihr sicher schon öfter gesehen und wer uns auf den Messen besucht hat, hat vielleicht schon den Workshop gemacht. Es geht um das Malen mit Alcohol Inks, mit diesen brillanten Farben kann man nämlich auch farbenfrohes Gemälde entstehen lassen. Ihr braucht: Yupo Spezialpapier Lanavanguard 22×32 cm flüssige Alcohol Ink-Farben (z.B. von Ranger) Blending Solution (sozusagen Alcohol Ink in transparent) nach Bedarf eine Mini Mister-Sprühflasche (gefüllt mit reinem Alkohol, z.B. aus der Apotheke) und einen Alcohol Ink Blending Pen (gefüllt mit Blending Solution) sowie eine alte Pappe ACHTUNG: beim Arbeiten mit Alkohol Ink entstehen durch die Verdunstung Dämpfe, die leicht entzündlich sind, dies gilt ganz besonders für das Versprühen. Gut lüften und NICHT rauchen oder offene Flammen aufstellen!   Auf die Pappe klebt ihr das etwa 6 x 6 cm große Stück Yupo. Yupo ist eigentlich kein Papier, sondern eine feste Kunststoff-Folie, die nicht porös ist und dadurch jedes Eindringen von Farbe verhindert. Es kann aber ganz einfach wie Papier zurechtgeschnitten und geklebt werden.   Auf die obere Hälfte dieses „Papier“-Stücks verteilt ihr Blending Solution – einfach direkt aus der Flasche auftragen:   In die flüssige Blending Solution tropft ihr direkt die Alcohol Inks hinein, erst zwei Tropfen „Butterscotch“:   … dann ein Tropfen „Wild Plum“:   Die Blending Solution lässt die Farbe so richtig schön fließen und der Kunststoff des Yupos verhindert, dass die Farbe vom Untergrund aufgesogen wird. Durch Hin- und Herschwenken der Pappe lässt sich die Farbe direkt auf dem Papier mischen:   Kleine Löcher einfach mit dem Ende eines Strohhalmes (oder mit dem Finger) schließen:   Durch das Schräghalten des Papiers entstehen immer wieder neue Mischungen und Strukturen – hier darf experimentiert werden! Ich habe die Farbe einfach nach oben auf die Pappe auslaufen lassen:   Dann warten. Der Himmel sollte einigermaßen trocken sein, bevor man mit der Landschaft anfängt. Zwei, drei Minuten sollten ausreichen, je nach Menge der Farbe natürlich. Wer mag, kann auch pusten –  das gibt etwas mehr Struktur. Sobald der Himmel eher matt als glänzend aussieht, mit der Farbe „Stream“ einen Strich direkt auf das Papier ziehen, etwa im unteren Drittel:   … und schnell je einen Tropfen „Butterscotch“ und „Wild Plum“ mit hineingeben – das gibt tolle Farbmischeffekte:   Mit dem Strohhalm ganz flach auf das Papier aufsetzen und die Farben durch hin- und herschieben mischen:   Wer mag, kann das Ganze auch mehrmals wiederholen. Wieder einen Strich mit „Stream“ ziehen, diesmal noch weiter unten:   … und mit dem Strohhalm die anderen Farben mit hineinmischen:   Das Ganze so oft wiederholen, bis es gefällt. Je frischer die Farbe ist, desto dünnflüssiger ist sie, das heißt, nach dem Verschieben mit dem Strohhalm läuft sie wieder auseinander. Je trockener sie wird, desto zähflüssiger wird sie und desto leichter können mit dem Strohhalm Strukturen reingebracht werden.   So weit, so gut. Nun noch ein Eyecatcher: mit dem Ink Blending Pen lässt sich die Farbe aus dem Himmel wieder komplett anlösen und so eine Sonne malen. Zwischendurch die Farbe aus dem Stift auf einem Tuch ausstreichen.   Und da das Bild einen sehr ruhigen Himmel hat, kann die untere Hälfte noch etwas Struktur vertragen. Dazu die obere Hälfte mit einem Tuch abdecken, und reinen 90%igen Alkohol aus etwa 30 cm Abstand über dem Bild versprühen und in einem feinen Nebel niederregnen lassen.   Die Struktur wirkt sehr schön im Kontrast:   Das Mini-Kunstwerk nun noch signieren (z.B. mit einem Goldstift) und auf eine Karte kleben (oder rahmen!): Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht...

Technique #21: Zeichnen mit Templates Jan28

Technique #21: Zeichnen mit Templates

Hatte ich schon mal gesagt, dass ich Templates unglaublich vielseitig finde? Man kann damit nicht nur Flächen einfärben oder mit Embossingpaste versehen, sondern auch prägen, stempeln und: zum Nachzeichnen sind sie auch prima! Diese Technique ist ganz einfach, ihr benötigt: ein Kunstoff-Template/-Stencil (hier Memory Box Stencil 10x15cm – Pattern Tula) einen dünnen schwarzen wasserfesten Stift wieder ablösbares Klebeband (optional) zum Einfärben: Brusho-Pigmentfarben und einen Wassersprüher   Das Template mit wiederablösbarem Kleber auf das Papier aufkleben. Wichtig ist, dass gerade die dünnen Stellen gut kleben, sonst geben diese beim Nachzeichnen nach:   Mit dem schwarzen Stift die Konturen des Templates nachfahren: …bis alle Linien nachgezeichnet sind: Zum Einfärben das Template wieder passend auf das Papier auflegen, Brusho-Pulver aufstreuen und mit dem Wassersprüher anfeuchten: Alternativ könnt ihr natürlich auch direkt mit Farbsprays Farbe aufsprühen!   Und hier die fertige Karte:   Statt den Hintergrund des Motivs einzufärben, könnt ihr natürlich auch das Motiv selbst einfärben. Hierzu die Konturen mit Twinkling H2Os und einem Wassertankpinsel einfach ausmalen: Die Karte dazu poste ich demnächst im Karten-Kunst-Blog :-)   Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk angeben. Wenn Du einen Blog oder eine Homepage hast, würde ich mich über einen Link hierher sehr freuen, so lernen noch viele andere diese Technik auch kennen :-) Wer mag, kann sich dazu auch dieses Bild herunterladen und darüber hierher...

Technique #20: Colorieren mit Brusho

Brusho? Was ist  denn Brusho? Das fragen sich jetzt bestimmt einige von euch. Brusho Crystal Colour ist ein intensives und brillantes Farbpulver, ähnlich wie Bister, mit dem auf einfache Weise tolle Farbeffekte erzeugt werden können. Es eignet sich sowohl für die Kartengestaltung, zur Stempel-Coloration als auch für die intuitive Malerei. Man kann die hoch pigmentierten Farben frei miteinander mischen, um immer wieder einzigartige leuchtende Farbtöne zu erzeugen. Die Pigment-Farben werden mit Wasser aktiviert und sind ungiftig. Für diese tolle Technik mit Brushos braucht ihr: Aquarellpapier (nicht zwingend notwendig, aber doch am schönsten, da es am besten mit den Brusho-Farben reagiert) Brusho (hier Emerald Green und Cobalt Blue) einen möglichst flächigen Stempel (ich habe mich für die Tannensilhouette aus dem Penny Black-Set „Nature’s Friends“ entschieden) ein Sprühfläschchen mit Wasser einen breiten Pinsel und für die fertige Karte dann noch einen Schriftstempel und ein Stempelkissen Als erstes die Farbpigmente (viel Grün, dann etwas Blau dazu) großflächig auf dem Papier verteilen. Dafür habe ich in den Deckel der Dose mit einer Stecknadel ein kleines Loch gepiekst, damit möglichst wenig Pulver herauskommt – bei Brusho ist weniger einfach mehr! Dann mit der Sprühflasche den Stempel anfeuchten. Auch hier gilt: weniger ist mehr, es darf nur ein leichter Sprühnebel auf dem Stempel aufliegen – im Zweifel kann man lieber nochmals sprühen, als einmal zuviel. Dann den feuchten Stempel auf dem mit Brusho bedeckten Papier abstempeln – und staunen: Das Wasser aktiviert die trockenen Farben, sie „explodieren“ regelrecht. Sieht das nicht toll aus? Brushos haben es in sich, denn es sind quasi Überraschungsfarben. Ein Grün z. B. ist niemals nur „grün“, es ist auch immer Maigrün, Waldgrün, Seegrün, Limette, Gelb, Türkis und Ozeanblau. Ruhig kräftig auf dem Stempel herumdrücken, um das Wasser mit der Farbe in alle Ecken zu verteilen. Falls das Wasser nicht ausreichen sollte, einfach noch etwas mehr Wasser auf den Stempel geben und auf die gleiche Stelle abstempeln. Das gleiche mit den anderen beiden Bäumen wiederholen: Den Rest des Brushos abklopfen. Vorsicht, da wo es hinfällt, besteht potentielle Färbegefahr, sobald die Stelle feucht wird – und diese Farben sind kräftig! Die restlichen kleinen Krümel, die man nicht weg bekommt, mit einem Hauch Wasser vorsichtig ansprühen. So erhält das fertige Bild seine Lebendigkeit. Dann mit dem breiten Pinsel und etwas Wasser die Farbe von den Tannenbäumen etwas zur Seite und nach unten verteilen, so dass eine Horizontlinie und die Schatten der Bäume entstehen: Dann noch einen Schriftzug darunterstempeln und fertig ist die effektvolle Karte, die durch die schnelle Herstellung auch perfekt für die (Weihnachts-)Massenproduktion geeignet ist. Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk angeben. Wenn Du einen Blog oder eine Homepage hast, würde ich mich über einen Link hierher sehr freuen, so lernen noch viele andere diese Technik auch kennen :-) Wer mag, kann sich dazu auch dieses Bild herunterladen und darüber hierher...

Technique #19: Stempeln mit Templates Sep06

Technique #19: Stempeln mit Templates

Wie man mit Templates (bzw. Stencils) prägt, habe ich ja schon in Technique #11: Prägen mit Templates gezeigt. Man kann damit aber auch embossen – und damit meine ich das Embossen mit Embossingpulver. Wie das mit dem Embossingpulver grundsätzlich geht, könnt ihr hier nachlesen: BASICS: Embossing mit Embossing-Pulver. Ihr braucht: ein Template (mit nicht zu kleinem, detailliertem Motiv) ein Embossingstempelkissen Ink Blender Schwämmchenwerkzeug Embossingpulver Wassertankpinsel temporären Kleber Aquarellfarben (Twinkling H2O) in 3-4 unterschiedlichen Farbtönen Aquarellpapier Wassersprüher   Mit dem temporären Kleberoller das Aquarellpapier auf Schmierpapier und das Template über beides kleben.   Mit dem Schwämmchenwerkzeug die transparente Embossingflüssigkeit aus dem Stempelkissen aufnehmen und mit kräftigem Tupfen auf dem Papier verteilen. Achtung: nicht wischen! Sonst gerät die Flüssigkeit unter das Template und das Motiv wird unsauber. Mit dem Rand des Schwämmchens die feinen Details herausarbeiten.   Template abziehen…   …und embossen. Ich habe hier weißes Embossingpulver verwendet:   Nun wird’s bunt: mit viel Wasser und viel viel Aquarellfarbe das Papier ausmalen, einfach zufällig überall etwas Farbe verteilen, angefangen bei der hellsten Farbe bis hin zur dunkelsten. An den embossten Stellen wird die Farbe automatisch abgestoßen.   Am Ende großzügig mit Wasser übersprühen, damit die Farbe ineinanderläuft. Am besten liegend trocknen lassen, beim Trocknen mit einem Heißtluftfön besteht die Gefahr, dass das Embossingpulver wieder anschmilzt und die Farbtröpfen aufnimmt.   Nach dem Trocknen die embossten Stellen vorsichtig feucht abwischen, dann werden sie wieder komplett weiß.   Und hier ist die fertige Karte – auch hier bin ich wieder der Meinung, dass bei einem so tollen Hintergrund außer einem Schriftzug (hier das Karten-Kunst Clear Stamp Set – Vertikale Worte I) nicht viel dazu muss: Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk angeben. Wenn Du einen Blog oder eine Homepage hast, würde ich mich über einen Link hierher sehr freuen, so lernen noch viele andere diese Technik auch kennen :-) Wer mag, kann sich dazu auch dieses Bild herunterladen und darüber hierher...

Technique #18: Stempelmotive spiegeln Jun27

Technique #18: Stempelmotive spiegeln

Wer kennt es nicht: da hat man das perfekte Stempelmotiv für die Karte gefunden – und dann ist es doch irgendwie falsch herum. Oder ihr wollt einen Karte machen mit zwei identischen Igeln, die sich angucken. Oder eine Landschaft, die sich in einem See spiegelt. Gründe zum Spiegeln eines Stempelmotivs gibt es viele, aber wie geht es denn nun am besten? Ich habe bei meinem USA-Aufenthalt von einer lieben Stempelfreundin eine tolle Technik gelernt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ihr braucht: ein beliebiges Stempelmotiv ein Stück durchsichtige Plastikfolie (z.B. Windradfolie) Pigment-Stempelfarbe (Dye-Ink bzw. Tuschefarben funktionieren hier nicht so gut!) Papier   Papier und Folie bereitlegen:   Den Stempel satt einfärben, je mehr, desto besser, und vorsichtig (ist etwas rutschig) auf der Plastikfolie abstempeln:   Ein guter, vollständiger Abdruck ist wichtig. Ansonsten einfach die Folie abwischen und es noch einmal probieren.   Jetzt schnell sein, bevor der Stempelabdruck trocknet! Die Folie umdrehen und auf das Papier drücken. Vorsichtig sein, dass nichts verrutscht. Ruhig mit dem Fingernagel die Linien nacharbeiten, so dass die Farbe möglichst komplett übertragen wird:   Dann die Folie abziehen:   Nun den Stempel erneut einfärben und daneben abstempeln:   Die kleinen Unterschiede, die noch bleiben, fallen nach dem Colorieren kaum auf. Hier – als Beweis ;-) – die fertige Karte: Der runde geprägte Rahmen ist mit Spellbinders Nestabilities – Standard Circles Small und dieser Technik erstellt. Der Hintergrund besteht aus Memory Box Open Studio Stanzschablone – Stitched Circle Layers und Memory Box Open Studio Stanzschablone – Stitched Clouds. Die Igelchen von Penny Black sind mit Twinkling H2O-Wasserfarben coloriert.   Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk angeben. Wenn Du einen Blog oder eine Homepage hast, würde ich mich über einen Link hierher sehr freuen, so lernen noch viele andere diese Technik auch kennen :-) Wer mag, kann sich dazu auch dieses Bild herunterladen und darüber hierher verlinken:...

Technique #17: Stanz‘ die Hälfte Apr24

Technique #17: Stanz‘ die Hälfte

Stanz‘ die Hälfte: Man muss ja nicht immer alles auf einmal ausstanzen, manchmal reicht auch nur ein Teil der Stanze, um einen interessanten Effekt zu erzielen. Seht selbst: Ihr braucht Stanz- und Prägemaschine eine Text- oder Buchstabenstanze eine Kreis- oder Labelstanze Lineal, Bleistift und Radiergummi Cutter   Als erstes mittig auf der Karte einen horizontalen Bleistiftstrich ziehen:   Dann die Text-Stanze auf das Papier legen, dabei den Strich etwas überlappen. Die Stanze mit Malerkrepp befestigen, damit nichts verrutscht:   Jetzt kommt der Trick an der Sache: das Papier mit der Stanze nur bis zum Strich auf die Stanzplatte in der Maschine legen, nicht weiter: Damit wird nur Druck auf den Teil oberhalb des Striches ausgeübt.   Einmal durchkurbeln. Zugegeben, damit sind 95% der Stanze gestanzt und nicht nur die Hälfte wie im Technique-Namen angegeben ;-) Die Stanzlinien gehen nur bis zum Bleistiftstrich, nicht weiter.   Nun kommt die Kreis-Stanze ins Spiel: einmal um das Wort herum legen und fixieren:   …und auch hier nur bis zum Strich auf die Schneide-Platte legen, der Rest hängt unten drunter frei:   Nach dem Stanzen muss das Motiv noch befreit werden. Dazu entlang der Bleistiftlinie so schneiden, dass das Wort noch stehen bleibt, der Halbkreis aber herausfällt (siehe gestrichelte Linie):   Also dass so ein „Fenster“ entsteht:   Für die fertige Karte habe ich einen tollen Hintergrund mit Smooch Spritz Gold Glow und Colorwash Sunset Orange auf Aquarellpapier gesprüht und diesen hinter das „Fenster“ geklebt, sowie noch einen Spruch aus dem Set „Du bist„… aufgestempelt. Der Hintergrund funkelt durch den Goldschimmer in dem Smooch Spritz wirklich ganz unglaublich, hier nochmal eine Nahaufnahme:   Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk angeben. Wenn Du einen Blog oder eine Homepage hast, würde ich mich über einen Link hierher sehr freuen, so lernen noch viele andere diese Technik auch kennen :-) Wer mag, kann sich dazu auch dieses Bild herunterladen und darüber hierher...

Technique #16: Alufolie prägen und färben

Ich suche ja immer nach neuen Möglichkeiten, meine Schablonen zu verwenden. Und da ich momentan sehr gern mit Metalleffekten arbeite, habe ich mir überlegt, ob man eigentlich Alufolie prägen kann – die hat ja schließlich jeder im Haushalt! Nach einigem Experimentieren hatte ich den richtigen Dreh raus. Ihr braucht: Stanzmaschine nach Wahl Prägeschablone nach Wahl (z.B. Ambrosia von Couture Creations) eine Stanzschablone in Rechteckform Alufolie Alcohol Inks und Alcohol Ink Applicator zum Colorieren   Als erstes knüllt ihr die Alufolie zu einem Ball und streicht sie vorsichtig wieder glatt: Das Zusammenknüllen hat zwei Vorteile: zum einen wird die Alufolie so stabiler und reißt nicht so schnell beim Prägen, zum anderen finde ich gerade den Knittereffekt sehr schön (auch wenn dieser nach dem Prägen eher subtil ist).   Dann faltet ihr die Alufolie so, dass mindestens 6 Schichten übereinander sind. Auch dies dient wieder der Stabilität und vermindert das Einreißen:   Dann stanzt ihr das Aluschicht-Paket mit einer rechteckigen Stanzschablone. Man kann auch einfach die Kanten gerade abschneiden, aber das Stanzen versiegelt nochmal schön die Ränder und hält die Schichten zusammen:   Dann das Ganze in die Prägeschablone legen (dabei durch die durchsichtige Front einen schönen Ausschnitt wählen) und prägen: Hübsch oder? Zum Colorieren ein oder zwei helle Alcohol-Ink-Farben für den Hintergrund wählen und etwa 6-8 Tropfen davon auf dem Ink Applicator verteilen: Dann mit tupfenden und wischenden Bewegungen die Farben auf der geprägten Folie verteilen. Alcohol Inks sind auf Alkohol-Basis und dieser verfliegt sehr schnell, so bleiben die Farbpigmente auch auf glatten Oberflächen haften: Dann mit einer weiteren, möglichst dunkleren und kontraststarken Farbe, erneut eine Schicht aufbringen – diesmal nur vorsichtig tupfen, so dass nur die erhabenen Oberflächen eingefärbt werden:   So sieht das fertige Stück aus:   Da das Ganze ein echter Eyecatcher ist, braucht es für die fertige Karte dann gar nicht mehr viel. Auf passenden Cardstock montieren, Schleifenband drum herum knoten und mit einem gestanztes Danke von Memory Box auf einer mit demselben Prägefolder geprägten Karte kleben: Das Foto kann gar nicht wiedergeben, wie sehr das Alufolienstück schimmert und wie von innen her zu leuchten scheint!   Galerie Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk angeben. Wenn Du einen Blog oder eine Homepage hast, würde ich mich über einen Link hierher sehr freuen, so lernen noch viele andere diese Technik auch kennen :-) Wer mag, kann sich dazu auch dieses Bild herunterladen und darüber hierher verlinken:...

Technique #15: Colorieren ohne (Stempel-)Linie

So, die neue Technique hat etwas auf sich warten lassen, aber nun geht es wieder los! Manchmal fühlt man sich beim Colorieren eines Stempelabdrucks ja ein bisschen wie im Malbuch: schwarze Linien und innen drin wird ausgemalt. Es geht aber auch etwas „künstlerischer“ – und das ganz einfach. Diese Colorier-Technik kann im Prinzip mit allen Farben angewendet, seien es Buntstifte, Copics oder – mein Favorit – Wasserfarben. Ihr benötigt: einen schönen Motivstempel mit filigranen Linien ein Stempelkissen in einer sehr hellen Farbe Farben zum Ausmalen (hier: Twinkling H2O-Aquarellfarben)   Als erstes den Stempel mit dem hellen Stempelkissen abstempeln. Wählt die Farbe möglichst hell, aber noch gut sichtbar, und achtet darauf, dass sie zu der Farbe passt, mit der ihr später hauptsächlich colorieren wollt.   Ich starte gern so, dass ich bestimme, wo das Licht herkommen soll (hier von oben rechts) und dann die schattigsten Bereiche kräftig mit Farbe konturiere, um diese dann nur mit etwas Wasser in die hellen Bereiche hinüberzuziehen.    Mit dem Rest des Motivs auf die gleiche Weise verfahren:   Immer daran denken, aus welcher Richtung das Licht kommt und die entsprechende Gegenseite mit deutlich mehr Farbe versorgen:   Und so sieht der kleine Esel fertig aus: Ich finde ja, es sieht mehr aus wie selbstgemalt als nur ausgemalt;-) Zum Vergleich hier noch die Variante MIT Linien:   Galerie [nggallery id=16 template=caption-kk] Und jetzt Du! Du hast auch ein tolles Werk mit dieser Technik hergestellt? Großartig, ich würde mich freuen, wenn Du es mit mir und allen anderen Besuchern dieses Blogs teilst: Name*E-Mail (nur für die Auslosung, wird nicht veröffentlicht)WebsiteBeschreibung *Pflichtfeld.Hilfe: Als erstes auf “Datei auswählen” klicken und das Bild Deines Werks auf Deinem Computer auswählen. Bitte gib Deinen (Spitz-)Namen an. Die E-Mail-Adresse brauchst Du nur angeben, wenn Du an der Challenge teilnehmen möchtest, sie ist nur für die eventuelle Gewinnbenachrichtigung gedacht und wird nicht veröffentlicht oder für andere Zwecke genutzt. Wenn Du einen Blog oder eine Website hast, gib gern Deine URL an, dann wird Dein Beitrag verlinkt. Wenn Du magst, kannst Du auch noch eine kleine Beschreibung zu Deinem Werk angeben. Wenn Du einen Blog oder eine Homepage hast, würde ich mich über einen Link hierher sehr freuen, so lernen noch viele andere diese Technik auch kennen :-) Wer mag, kann sich dazu auch dieses Bild herunterladen und darüber hierher...

Technique Special #01: Punchboards von We R Memory Keepers Dez18

Technique Special #01: Punchboards von We R Memory Keepers...

Ich habe ja vor einiger Zeit die Punchboards von We R Memory Keepers für mich entdeckt, nicht nur das Envelope Punch Board, sondern alle! Da ist nämlich jedes für sich ziemlich großartig, weil super easy und super schnell sehr niedliche Verpackungen erstellt werden können. Ich zeig euch das mal an einem Beispiel! Ihr braucht nur das (in diesem Fall: Pillow Box) Punch Board und ein schönes Stück Papier, für die Pillow Box soll es genau 15,2 cm breit und zwischen 10 und 30 cm hoch sein. Das hier ist 20 cm hoch. Ideales Papiergewicht sind 150-250g/m², bei weniger sollte man bei Falzen etwas aufpassen, dass nichts ausreißt und bei mehr wird das Stanzen etwas beschwerlicher:   Dann einfach mit der linken Kante an der grünen Startlinie anlegen und den dicken Stanzer (engl. Punch!) oben betätigen, dieser sorgt für die runden Ecken:   Außerdem sind in dem Brett noch zwei Falzrillen, eine rund, eine vertikal. Diese mit dem mitgefügten Falzbein nachfahren. Also, natürlich solange  das Papier noch drauf liegt, hier nur das Foto, wo die Rillen sich befinden und wie sie aussehen ;-)   Dann das Papier nach links schieben (da sieht man jetzt auch die Rillen im Papier!), bis es sich links in die runde Nische schmiegt.   Und wieder stanzen und die zwei Rillen nachfahren und das Papier nach links schieben, so dass es wieder „andockt“:   Und ein letztes Mal stanzen und nur ein Stückchen der runden Rille nachfahren, dann ist das Papier schon zu Ende und das Ganze sieht so aus:   Das war jetzt die eine Seite, die andere Seite muss natürlich auch bearbeitet werden. Dazu muss das Papier einmal umgedreht werden, damit man auf der gleichen Seite anfängt:   Und genauso schnell ist auch die andere Seite fertig!   Nun noch die Lasche mit Klebstoff versehen. Ich arbeite hier gern mit einer Kombination aus Kleberoller (für den sofortigen Halt) und Flüssigkleber (damit es sicher und vor allem in allen Ecken klebt):   Wenn der Kleber getrocknet ist, kann man die Verpackung aufklappen…   …und erst eine Klappe…     ….und dann die andere Klappe nach innen drücken um die Box zu verschließen: Für die ganze Box habe ich nur knappe 10 Minuten gebraucht – und das inklusive Fotos schießen ;-)   Und dann noch nach Belieben verzieren. Faustregel: Sehr buntes und/oder gemustertes Papier? Wenig Deko! ;-)   Genau so – nämlich Stanzen-Falzen-Papier bewegen – und auch genau so einfach funktionieren auch alle anderen Punchboards. Die Anleitungen sind ausführlich bebildert und auch auf Deutsch, aber nach dem ersten Mal braucht man sie eigentlich nur noch für die Maße, der Rest ist selbsterklärend. Mehr Beispiele findet ihr in den nächsten Tagen auch im Karten-Kunst Blog.   Pillow Box Punch Board:   Candy Box Punch Board   Gift Bag Punch Board   Gift Box Punch Board   Envelope Punch Board...